Die Entstehungsgeschichte des Gasthofes

„Wie soll es weitergehen?“ So stand Maria Aschenberger nach dem 2.Weltkrieg zuhause ohne Ehemann (im Krieg verschollen) und mit einem Fuhrunternehmen ohne Lastwagen (mussten im Krieg für Heer abgegeben werden) da.

„Eröffne doch ein Cafe!“ Dieser Vorschlag fand gefallen und so wurde die alte Stube ausgeräumt und hinter dem Haus eine Toilette zusammengezimmert. Und weil sich vor dem Haus ein großer Rosengarten befand war der Name schnell gefunden. „Rosencafe“

1959 wurde ein alter Anbau am Haus abgerissen und eine Kegelbahn gebaut (die erste automatische Kegelbahn in ganz  Niederbayern). Zwei Jahre später folgte die zweite Kegelbahn und ein Schießstand für Luftgewehrschützen.

Im Jahre 1976 folgte ein großer Anbau. Ein Tanzsaal für über 250 Personen und 20 Fremdenzimmer.  So wurde aus dem kleinen „Rosencafe“ der „Gasthof Aschenberger“, welcher dann in der zweiten Generation von Sohn Alois und dessen Frau Christa weitergeführt wurde.

Im Jahre 1985 wurde Saal noch um eine Attraktion reicher. Im Anbau konnte Familie Aschenberger nun eine neue Bar mit offenem Kamin präsentieren. In den 70er und 80er Jahren war das Rosencafe weithin  für Tanzveranstaltungen bekannt. Auch bei Hochzeitpaaren fand der Tanzsaal großen Anklang und so haben viele Frischvermählte ihr Ja-Wort bei Familie Aschenberger mit Familie und Freunden gefeiert.

Während sich Christa Aschenberger vor allem um das leibliche Wohl der Gäste kümmerte und mit Ihrer guten Küche zu glänzen wusste war Gastwirt Alois Aschenberger im Stadt- und Landkreis vor allem durch sein Zitherspiel und seine unterhaltsame Art bekannt und für Jung und Alt ein gern gewählter Gastgeber.

Im Jahr 1991 wurde die alte Stube und Wohnhaus der Familie neu gebaut und gleichzeitig der Gasthof um weitere 8 Fremdenzimmer erweitert.

Im Jahr 2000 erfüllte sich Gastwirt Alois Aschenberger einen lang gehegten Traum und der Gasthof wurde um einen Biergarten erweitert.

Nach dem Tod von Christa im Jahr 1999 und Alois im Jahr 2001 wird der Betrieb nun in dritter Generation von Sohn Thomas und Birgit Aschenberger geleitet.

Nach dem Hochwasser von 2002 wurde im folgenden Jahr der vom Wasser stark geschädigte Kegelbahnanbau mit Schießstand neu gebaut.

Im Jahr 2013 wurde der große Schützensaal dann für die Vielzahl von Dartspielern im Haus in die neue Dart-Arena umgestaltet.

Leider ereignete sich im Sommer des selben Jahres das schlimmste Hochwasser der Region seit 500 Jahren, welches den Gasthof fast komplett zerstörte.

Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten erstrahlt der neue „Gasthof Aschenberger“ nun seit Herbst 2014 wieder im neuen Glanz .